Quantum Computing: Grundlagen und Realisierungen
Dr. Martin Brandt
Seminar
Montag 9:30 Uhr, Seminarraum, Walter Schottky Institut
Kontakt: Martin Brandt, Tel.: 289 12758, email: mbrandt@ph.tum.de
- Grundlagen
| 8. Nov. |
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Quantengatter |
| 15. Nov. |
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Verschränkte Zustände (EPR,Bell) |
| 22. Nov. |
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Universalität von Quantengattern |
| 29. Nov. |
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Quantenalgorithmen |
| 6. Dez. |
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Fehlerkorrektur |
| 13. Dez. |
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Quantenkryptographie |
| 24. Jan. |
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Quanteninformationstheorie |
- Realisierungen
| 20. Dez. |
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NMR: Wie lese ich einen Spin aus? |
| 10. Jan. |
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Dichteoperator |
| 17. Jan. |
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NMR Quantum Computing |
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ESR: Quantum Computing mit Donatoren |
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Supraleitende Qubits |
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Physik des Quantencomputing
Dr. Frank Wilhelm
Vorlesung TVI
Montag 14-16 Uhr, Mittwoch 14-16 Uhr, jeweils SR 449 in der
Theresienstrasse 37
Quantencomputing, die Nutzung generisch quantenmechanischer Effekte zur
Informationsverarbeitung, ist in den letzten Jahren zu einem der
aktivsten Forschungsgebiete der Physik geworden. Die Ideen des
Quantencomputing und die physikalischen Hintergründe möglicher
Realisierungen von Quantencomputern erlauben gleichzeitig eine neue
Perspektive auf Grundfragen der Quantenmechanik. In dieser Vorlesung
sollen im ersten Teil die wichtigsten Grundlagen des Quantencomputing
vorgestellt werden. Im zweiten Teil soll die Dekohärenz, der Übergang
der Quantenphysik in mehr und mehr klassische Theorien, behandelt
werden, die insbesondere für Festkörper-Quantencomputing eine
entscheidende Rolle spielt.
- Grundlagen des Quantencomputing:
- Quantenmechanik von zwei-Niveau-Systemen, Verschränkung
- Quantum Circuits und DiVincenzo-Kriterien
- Quantenmechanische Datenbanksuche
- Quantenbits in der Kernspinresonanz
- Festkörper-Quantenbits in Cooper-Paar-Boxen
- Dekohärenztheorie und offene Quantensysteme
- Phänomenologie, Dichtematrix, Bloch- und Lindbladgleichung
- Das Spin-Boson-Modell und seine physikalischen Realisierungen
- Projektionsoperatorformalismus und Mastergleichungen
- Kontrolle und Messung von Dekohärenz: Spinecho, Spin Locking, Motional Narrowing Regime, dissipativer Phasenübergang
- Polaron-Transformation und NIBA, Starke Dekohärenz, inkohärentes
- Grundbegriffe der Quantenmessung, Übergang in die klassische Welt, Schrödingers Katze
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Die Vorlesung wird auf Wunsch auf Englisch angeboten. Als Ergänzung wird
das Hauptseminar "Realisierung und Anwendung von Quanteninformationssystemen"
empfohlen.
Literatur: (Wird im Detail in der Vorlesung angegeben.)
- The Physics of Quantum Information, ed. D. Bouwmeester, A. Ekert, A.
- Zeilinger, (Springer-Verlag, Berlin), 2000.
- M. Nielsen, I. Chuang, Quantum Computation and Quantum Information,
Cambridge University Press, 2001.
- U. Weiss, Quantum Dissipative Systems, 2. Auflage, World Scientific,
Singapore, 2000.
- K. Blum, Density Matrix Theory and Applications, Plenum, 1996.
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Schein: Ja
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Realisierung und Anwendung von Quanteninformationssystemen
Dr. Frank Wilhelm
Hauptseminar
Mittwoch, 16-18 Uhr, SR 450 in der Theresienstrasse 37.
Vorkenntnisse: Hauptsächlich TIII. Es kommen auch einige Elemente aus
TIV und TV vor. Kann parallel zu TV gehört werden
In diesem Seminar sollen ausgewählte, elementar zugängliche Themen aus
der Quanteninformationsverarbeitung besprochen werden. Im ersten Teil
geht es um Algorithmen und Protokolle, im zweiten Teil um physikalische
Realisierungen. Das Seminar ergänzt die Vorlesung TVI: Physik des
Quantencomputing (Wilhelm). Es ist natürlich auch möglich, es unabhängig
zu besuchen, was etwas Mehraufwand erfordert. Vorbesprechung ist am
ersten Termin am 20. Oktober.
- Das EPR-Paradoxon und die Bell'sche Ungleichung
- Quantenkommunikation und -schlüsselverteilung
- Quanten-Teleportation
- Quanten-Fehlerkorrektur
- Quanten-Fouriertransformation
- Shor's Algorithms
- Quantencomputing mit Ionenfallen I
- Quantencomputing mit Ionenfallen II
- Quantencomputing mit neutralen Atomen
- Cavity-Quantenelektrodynamik
- Quantenpunkte als Qubits
- Kernspinresonanz vertieft: Die Faktorisierung von 15
- Josephson vertieft: Fluss- und Phasenqubits
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Literatur wird zu den einzelnen Vorträgen jeweils ausgegeben.
Schein: Ja
Vorkenntnisse: TIII. Für einige Themen sind für den Sprecher/die
Sprecherin Vorkenntnisse in Atom- bzw. Festkörperphysik notwendig.
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